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Dienstag, 6. Januar 2015

Raus aus dem Hamsterrad - Fülle ist angesagt...

Am Donnerstag fliege ich wieder nach Indien. Strandurlaub. Yogaurlaub. Ich freue mich sehr, nach einigen Wochen Madhukarji wieder zu sehen und ich wünschte, dass mehr Menschen davon profitieren können.


Und ich freue mich schon sehr, wieder auf diesen Liegestühlen Platz zu nehmen. Hier noch weitere Eindrücke von einem anderen Retreat, das in Indien stattfindet:




Und hier mein Tipp, falls Du aus dem Hamsterrad aussteigen möchtest:





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Montag, 26. Mai 2014

Berührende Begegnung im Yoga der Stille

„Vor zehn Jahren ungefähr war ich das letzte Mal hier. Solange habe ich gebraucht, um zu verdauen, was er damals zu mir sagte.“ Mit einem verschmitzten Lächeln schaut meine Tischnachbarin mich an.
„Das erste Mal wusste ich gar nichts mit dem anzufangen, was es bedeuten oder bringen soll im Satsang zu sein. Mein Mann hatte damals von Madhukarji erzählt und das hatte mich neugierig gemacht. 

Frühstück im Yoga der Stille
Was hat so ein Guru denn nun zu vermitteln?

Das nächste Mal bemerkte ich, dass ich innerlich ganz ruhig werde.“ Der Blick, mit dem sie genüsslich in ihr Frühstücksbrötchen biss zeigte mir, dass sie in diesem Moment nicht nur das Frühstück, sondern auch diese Stille genoss. „Das dritte Mal habe ich mich ganz schrecklich über ihn aufgeregt und konnte lange Zeit gar nicht zum Satsang kommen.“ Der weiche Blick und der Ton in ihrer Stimme zeigt mir, dass diese Aufregung offenbar vorüber ist und sie über diese inneren Regungen mittlerweile lächeln kann. Er habe damals gesagt, dass alles bereits vorbestimmt sei. Dies habe sie einfach nicht akzeptieren wollen.
„Dann hat mich nach langer Zeit meine Tochter wieder mit zum Yoga der Stille genommen. Da habe ich zum ersten Mal gespürt, dass etwas passiert, wenn er mir in die Augen schaut.

Wer schaut nicht gerne dem Geliebten in die Augen?

Schloßhotel Oberambach - wie geschaffen für ein Stille-Retreat
Er zeigte mir dadurch, dass die Gedanken aufhören können, dass es ganz still sein kann in meinem Kopf.“ Stille im Frühstücksraum. Immer wieder bin ich ergriffen von der Zeitgleiche wenn genau das passiert worüber gerade gesprochen wird. Im Alltag geschieht das auch sehr oft – doch in seiner Präsenz beobachte ich genau das viel häufiger.

„Das nächste Mal war ich mit einer Freundin dort. In der Pause rief mein Mann mich an. Er erwartete mich sehnlichst zu Hause. Ich machte ihm klar, dass er frühestens am Abend mit mir rechnen könne. Denn Madhukarji hatte im ersten Teil des Satsangs etwas ganz wichtiges gesagt. Jeder hat das Recht glücklich zu sein. Ich doch auch – also bleibe ich hier. Das hatte ich beschlossen. Und jetzt freue ich mich darauf, hier mit Euch in einem Stille-Retreat zu sein.“ Ihre Augen strahlten und funkelten.

Was ist es nur, das innerlich so berührt und bewegt?

Ich bin wieder einmal sehr dankbar darüber, meine Zeit mit Menschen verbringen zu dürfen, die eine solche Weisheit in sich tragen. Mich berühren solche Gespräche sehr. Und auch ich freue mich auf die Tage in Stille. Wir werden drei Tage schweigend verbringen. Denn in Stille einzutauchen ist noch schöner als die schönsten Gespräche es sein könnten. Die Vorfreude blitzt bereits aus jeder einzelnen meiner Zellen, das Glück dürfte für jeden von außen deutlich sichtbar sein.
„Du hast gestern in der Stille genauso gestrahlt wie er im Satsang.“, überrascht sie mich. Wieder diese Zeitgleiche – sie spricht genau das aus was mich gerade innerlich bewegt.

Für mich sind diese Tage sehr wertvoll


Ja, er nimmt mich mit zu sich, jenseits des Universums. Er nimmt uns alle mit zu sich wenn er mit uns in Stille sitzt. Die Präsenz ist ansteckend. Und Wunderbares geschieht. Tue nichts und sei glücklich, lautet sein Versprechen, das sich immer und immer wieder erfüllt. Die Begegnung von der ich hier schreibe fand 2013 statt. Auch dieses Jahr gibt es Yoga der Stille am Starnberger See im schönen Schloßhotel Oberambach. Vom 9.-12. Juni 2014 wird im romantischen Garten des Bio-Hotels wieder geschwiegen.

Ich freue mich, von Dir zu lesen wie es Dir dort erging.

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Bilder: Shivani Allgaier

Montag, 21. April 2014

Der beste Koch ist der Genuss - im Yoga der Stille

Gegessen wird nur was lecker ist - und das mit Genus!
Irgendwie ist in dieser Küche immer was los. Morgens wird nach dem Kräuter Sammeln das Frühstück bereitet, zu Mittag ein leichtes Lunch. Danach ist Zeit, eine reichhaltige Gemüsebrühe zu kochen und die gesammelten Kräuter zu verarbeiten. Abends gibt es nach dem Satsang ein Cena - das italienische Abendessen. Rina koch für uns - die italienische Köchin. Deshalb bleibt unsre Küche abends kalt.

Ich bin zusammen mit anderen Teilnehmern im Retreat Dolce Vita in der Nähe des kleinen Städtchens Castel del Piano in der Toskana. "Ach, Ihr seid in den Bergen." sagte der italienische Barbesitzer, dem wir erzählten, dass wir zum Yoga-Retreat unterwegs sind. "Darf ich die schönen Frauen zu einem Glas Wein einladen?", bot er uns als Wegzehrung an. Zu viert hatten wir im Auto eine entspannte, harmonische Fahrt und gönnten uns öfters eine Pause. Gerade in den italienischen Bars weiß man zu genießen... ein würdevoller Beginn für das Retreat Dolce Vita, wie wir fanden. Ich beobachte das als Organisatorin schon lange, dass die Stimmung auf der Hinfahrt schon darauf hindeutet wie das gesamte Retreat sein wird. Für die ersten Tage im Retreat ist es bisher zutreffend. Wir haben es sehr schön hier. Entspannt. Friedlich. Heiter. Ausgelassen. Glücklich. Unternehmungslustig. Und wir können neugierig sein wie dieses Jahr die Atmosphäre des schönsten Festes im Jahreskreislauf sein wird: zum kommenden Vollmond feiern wird im Retreat Guru Purnima - das Fest der Dankbarkeit an den geliebten Guruji. Viele Gäste werden hierfür anreisen - aus der ganzen Welt!

Linde beim Senf herstellen
"Das A und O in der Küche ist das Schmecken, das Abschmecken. Wenn ein Koch nicht abgeschmeckt hat, merkste das gleich. Oh, Ricotta und Rote Beete schmecken zusammen goil." Linde schließt genußvoll die Augen, reißt freudig die Arme in die Höhe, schickt einen ausgedehnten Juchzer hinterher und läßt noch eine ihrer Kreationen im Mund verschwinden. Nicht nur diese sind lecker - es ist ein Genuß, dabei zu sein wenn sie kocht. Immer wieder verzückte Ausrufe: "mhmmmmm", "ist das lecker", "toll", "hamma", begleitet von einer sehr ausgiebigen Körpersprache. Jede ihrer Zellen ist beteiligt, ist begeistert. Die Stimmung in der Küche ist zwar konzentriert, aber freudig. Zudem fängt immer wieder irgendjemand an, ein Mantra anzustimmen - in der Küche gibt es also auch was auf die Ohren!
Selten habe ich einen Koch oder eine Köchin gesehen, die ihr Umfeld so frank und frei am Genuss des Kochens & Zubereitens teilhaben läßt. Einzig von Madhukar weiß ich, dass er ein größerer Genießer ist. Es wird ja gesagt 'Wie der Herr so 's G'scherr.' Wie der Meister - so seine Devotees...

Am Vorabend noch hörte ich Madhukarji im Satsang zu Linde sagen: "Ich genieße Ihr Essen mit allen Sinnen - das heißt, gehört habe ich es zum Glück bisher nicht. Sie richten es an mit Weisheit, Kenntnis und Liebe, es schmeckt phantastisch, riecht sehr gut, fühlt sich wunderbar an und sieht sehr appetitlich aus. Es ist ein reiner Genuß für mich." Während des Retreats kocht Linde für Madhukarji und ich darf sie dabei unterstützen. Und während des Kochens komme ich auch in den Genuss, das Essen abzuschmecken - oder die leckeren Reste aufzuessen. Es ist wirklich angemessen, es als göttlich zu bezeichnen.

Und beim Abendessen haben wir erfahren, dass beim Essen 500 Mal mehr Prana aufgenommen wird, wenn mit den Händen statt mit dem Besteck gegessen wird. Hast Du schonmal erlebt wie ein gesamter Tisch von Retreatteilnehmern die gefüllten Tomaten, die grünen Bohnen und die Schokoladencreme mit den Fingern isst? Wenn nicht, dann teste es aus und schreibe mir hier Deine Erfahrungen. Ich bin neugierig was Du zu erzählen hast. Auch 2014 gibt es ein Retreat Dolce Vita in der Toskana. Vielleicht sehen wir uns da?

Die Ideen scheinen Linde nie auszugehen. "Oh ja, laß uns testen ob wir die Blüte der wilden Karotte im Teig ausbacken können. Bevor wir ihm das servieren möchte ich erstmal ausprobieren, ob es auch schmeckt." Und schon wirbelt sie wieder weiter in der Küche herum...

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Samstag, 12. April 2014

Yoga der Stille ist wie eine Reise über den Ozean

Oft weiß ich gar nicht was ich sagen soll, wenn mich jemand fragt, was ich bei meinem Guruji erlebe oder warum ich immer wieder zum Yoga der Stille gehe. Ich kann die Frage zwar beantworten - habe aber oft das Gefühl, gar nicht verstanden zu werden.

Eine Frau überquert den Atlantik mit dem Ruderboot

So ähnlich hatte ich mir das Ruderboot vorgestellt...
Gestern kommt mein Partner nach Hause und erzählt, dass er ein schönes Interview im Radio hörte. Eine Frau erzählte von ihrer Reise mit dem Ruderboot über den Atlantik. Aha. Ruderboot - Atlantik? Ich hatte ein hölzernes Boot im Kopf wie ich es vom Neckar in Tübingen kenne mit einer Frau drin, die zwei Ruder hält. Oder eines der hölzernen Boote der Fischer, die in Goa damit aufs Meer fahren. "Das sieht schon ein wenig anders aus." waren meine Gedanken als ich das Bild auf der SWR1 Leute-Seite erblicke. Janice Jakait ließ sich knipsen, als sie mit ihrem Hightech Boot in Portugal ablegte.

So viele Analogien zum Yoga der Stille

Aber was könnte an so einer Reise interessant sein? Was mir durch den Kopf schießt fragen sich auch die Menschen, denen ich vom Yoga der Stille erzähle. Was mir als erstes ins Auge fällt ist die Aufschrift auf dem Boot "for silence.com" Es ist ein Fragment der Internetpräsenz Rawforsilence.com Die Frau hat etwas mit mir gemeinsam: Liebe zur Stille. Menschen fragen mich, was an Stille so anziehend sein soll? Nur wer es geschmeckt hat kann das wissen. Wie soll ich das vermitteln? Janice Jakait unterstützt mit Ihrem Projekt die Stille in den Meeren - es geht ihr um die "Ohren" der Meerestiere. Das kann ich sehr gut nachvollziehen. In meiner Arbeit mit Patienten im Klinikalltag erlebe ich immer wieder, dass man sich von allen möglichen Reizen abschirmen kann - aber Geräuschen ist man unweigerlich ausgeliefert. Die lassen sich nicht einfach ausblenden, man kann die Ohren nicht wie die Augen schließen. Doch die Stille, die ich meine hat gar nicht so viel mit den Ohren zu tun - es ist eine innere Stille.

"Hat Sich Ihr Leben dadurch verändert?"

Definitiv, klar - ja! Das ist die Antwort auf die Frage, die Stefan Siller ihr stellt. Auch ich könnte die Frage mit ja beantworten wenn es um Yoga der Stille geht. Wenn mich dann jemand fragt: "Inwiefern?" werden meine Antworten oft nicht verstanden oder können nicht nachvollzogen werden. Die Extrem-Sportlerin sagt: "Ich bin im hier und jetzt angekommen und kann das Leben genießen." Genau, genauso. "Es ist eine Art von Freiheit, die man vorher nichtmal erahnt hat."  Ja.

Sie spricht genau über das was auch mir so wichtig ist

"Das was ich da erfahren habe kann man sich nicht vorstellen. Ich bin immer irgendwelchen Konzepten von Glück nachgejagt. Der Kopf schnitzt sich Konzepte, die er einem vor die Nase hängt. Dieser Akt des Jagens ist die eigentliche Unzufriedenheit." Ja, das erlebe ich auch so. "Was ich gefunden habe ist der Augenblick, einfach mal das nehmen was man hat." Ja, genau. Wie soll ich nur Hingabe erklären? "Stille, Glück und Zufriedenheit ist jetzt im Augenblick hier." Anders könnte ich es auch nicht ausdrücken - es hört sich so unbedeutend an und dennoch kann man nicht viel mehr darüber sagen…

Dem kann man nur mit Hingabe begegnen

"Es ist immer diese Angst vor Kontrollverlust." Ja, davon kann ich ein Lied singen. "Wind und Wetter. Wenn die Natur mal loslegt, da kann man nichts machen." Ich als Kontroll-Freak war ganz schön erschüttert als ich zur selben Erkenntnis kam. Noch bin ich überzeugt, kann ich nicht in der ganzen Tiefe erkennen, wer oder was ein Guru wirklich ist. "Man kommt in diesen Demut-Modus. Das ist etwas, das mich ganz weit gebracht hat." Mein Wind & Wetter war eine körperliche Erkrankung. Die hat mich auch in den Demut-Modus versetzt. "Die Kontrolle mal abzugeben - man kann die Natur nicht kontrollieren. Man glaubt immer, man ist der Richter und Henker über Identität und Schicksal - ist man aber nicht." Ja, es ist schon ganz gut, das zu verstehen. Es auch zu erfahren ist eine echte Herausforderung. "Diese Gelassenheit, einfach mal hier zu sein, sich zurückzulehnen, demütig zu sein, dass so viele Dinge gut gehen, da liegt die Freiheit drin." Ja, das ist auch das was mir letztendlich geholfen hat, gesund zu werden.

"Man erkennt auch wie groß tatsächlich dieser Moment ist"

Hätte ich vorher auch nicht gedacht. Wer hat schon eine Vorstellung von dieser Gewissheit 'Ich könnte jetzt das Universum mit einem Bissen verschlingen?' Und wer kann sich schon vorstellen was damit gemeint ist? "Ich bin im Moment, wo will ich noch hin?" Stefan Siller versteht sie nicht, denn er entgegnet, dass sie doch noch vor hätte, über den Pazifik zu rudern…

Stille, die laut ist?

Ihr Buch hat sie "Tosende Stille" genannt. Auch ich erlebe im Yoga der Stille, dass die Stille 'brüllt'. Der Meister meines Meisters, Sri H.W.L. Poonja wird noch heute der "Löwe von Lucknow" genannt. Man sagt ihm nach, er habe gebrüllt wie ein Löwe. Er war sicher als Person auch nicht gerade leise - aber ich gehe davon aus, dass man damit die mächtige Kraft beschreibt, die in seiner Präsenz spürbar ist. Eindringliche Stille, kraftvolle Stille, pure Präsenz - poetisch wunderbar beschrieben als brüllende oder tosende Stille.

"Ich habe in ein Walauge geschaut."

Sofort habe ich die Augen von Madhukarji vor mir. Was für eine Güte, die Gedanken stehen still. "Das ist ein Moment, da löst man sich auf im Unfassbaren." Besser könnte ich es auch nicht beschreiben. Einssein. Was für ein Genuss. Ich empfehle Dir beides - höre Dir das Interview an und setze Dich wenigstens einmal vor Madhukarji und schaue ihm in die Augen. Es lohnt sich!

Wie soll man diese Erfahrung nur vermitteln?

Ich bin weiter ratlos wie ich über meine eigenen Erfahrungen sprechen soll. Wie sie die Reise überlebt habe fragt Siller. "Rudern, Essen, Schlafen."  Mich erinnert das an das Zitat eines Erleuchteten: "Vor der Erleuchtung Holzhacken, Wasserschleppen - nach der Erleuchtung Holzhacken, Wasserschleppen." Das was von außen zu beobachten ist, daran ist es nicht zu erkennen. Und wie geht es weiter? "Der Pazifik ruft." Ja, Einssein ruft, die Stille brüllt wie ein Löwe. Wie soll man diese Erfahrungen nur vermitteln? Ich weiß echt nichts anderes, als es auszuprobieren…. willkommen im Yoga der Stille!

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Bilder: Shivani Allgaier

Freitag, 29. März 2013

Ostern - Stille ist die größte Kraft im Universum?

Heute früh sprach Madhukarji einen langen Dialog über Ostern, das Fest, das auf die sumerische Göttin Ishtar zurück geht (engl. Easter). Wir sind im Osterretreat - im Yoga der Stille. Beim Osterfest geht es darum, die Dankbarkeit auszudrücken gegenüber der großen Kraft, die allem zugrunde liegt und dafür sorgt, dass nach dem langen Winter die Natur wieder erwacht und neues Leben hervorbringt.

Hotel evviva! in Oberstaufen - Fülle genießen!
Stille ist die größte Kraft im Universum

Er empfahl, die Lösung von Problemen dieser einen Kraft zu überlassen - wir bräuchten uns darüber keine Sorgen zu machen. Denn wenn daraus das ganze Universum entstünde - was seien denn dagegen die Probleme eines einzigen Menschen? Aus diesem Grund sitze er auch am allerliebsten mit uns in Stille - denn was sollte dieser Stille noch wertvolleres hinzugefügt werden...?

Wertvolle Worte festhalten

Beim Mittagessen meldete sich sofort jemand, der Interesse hatte, die schönen Ausführungen zu transkribieren. Das ist immer eine gute Gelegenheit, nocheinmal einzutauchen in die Kraft seiner Worte und davon zu profitieren. Außerdem bieten die geschriebenen Zeilen dann Material für zukünftige Veröffentlichungen. Ein wahrer Schatz!

Kann man Stille auf CD brennen?

Jemand scheint ihm gut zugehört zu haben oder ein wenig faul zu sein: "Ich transkribiere die Stille von gestern!" Lachen am ganzen Tisch. Und dann fiel mir eine Gegebenheit ein. In einem anderen Retreat bat mich die Teilnehmerin darum, ihr eine CD zu brennen vom Stille-Satsang (der sehr kraftvoll gewesen war). Ich verweigerte es ihr zunächst, weil ich keine Lust hatte, Arbeit umsonst zu machen - was wollte sie auch transkribieren...? Als sie mir jedoch ihr Anliegen vorbrachte, überreichte ich ihr gerne eine Kopie vom Stille-Satsang.

Wo dieses Kino sich wohl befindet...?

Und man munkelt, es gebe irgendwo ein Lichtspielhaus, ein Kino, wo seither parallel zum Film eine CD abgespielt wird. Eine CD, auf der scheinbar nichts festgehalten ist - Stille, wo auch nichts abgespielt wird. Und doch scheint es ein Segen zu sein für alle, die das Theater besuchen. Auch wenn ich überzeugt davon bin, dass diese Stille nicht auf eine CD gebrannt werden kann - irgend etwas von der Kraft aus dem Satsang scheint dennoch darauf festgehalten zu sein.

Sukkhadas neben mir meinte: "Das ist eine schöne Geschichte." Und das meine ich auch...

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Foto: Shivani Allgaier

Samstag, 14. Juli 2012

Yoga der Stille ist noch schöner wenn das Essen mit Liebe gekocht ist...

Es ist eine Liebesgeschichte. Genau genommen sind es zwei Liebesgeschichten. Ich fange erstmal mit der einen an. Ein tolles Buch, das auch verfilmt wurde: Bittersüße Schokolade - der tragische Roman einer spanischen Autorin. Tita darf der Tradition gemäß als letztgeborene von drei Schwestern nicht heiraten, sondern muss für die Mutter sorgen.  Ihrer Liebe zu Pedro kann sie nur beim Kochen Ausdruck verleihen. Beim Essen erlebt jeder dann die Gefühle, die Tita beim Kochen hatte. Das Buch wurde auch verfilmt.

Leider ist der deutsche Trailer des Films nicht verfügbar...

Mich fasziniert die Geschichte deswegen so, weil darin etwas zum Ausdruck gebracht wird, das auch meiner eigenen Erfahrung entspricht. Nicht nur die Qualität der Nahrungsmittel ist wichtig für eine gesunde Ernährung - sondern auch die Qualität der Zubereitung. Im Ayurveda wird gesagt, dass es wichtig sei, dass der Koch vor dem Kochen erstmal unter die Dusche steigen soll um den Körper zu reinigen und während des Kochend auch nur reine Gedanken und Gefühle haben soll, da diese in die Speisen übergehen.

Die Gefühle des Kochs sind im Essen?

Seit Frieden und Stille für mich wichtig geworden sind stelle ich fest, dass es stimmt was im Ayurveda gesagt wird. Wenn ich etwas esse aus einer Küche, in der Streit war oder in der jemand schlecht gelaunt war, dann kann ich das spüren. Zum Glück merke ich es in letzter Zeit bereits vor dem Essen und merke, dass ich dann gar keinen Appetit habe auf die augenscheinlich leckersten Speisen. Das Essen jedoch von jemandem, der gut gelaunt war beim Kochen schmeckt fein und weckt die Essenslust. Leider gibt es immer weniger Restaurants, in denen ich spüren kann, dass mit Liebe und Freude gekocht wird. Ich fände es schön, wenn sich das wieder ändern könnte...

Yoga der Stille in Reith bei Kitzbühel: Sommerlust

Die einzige Küche, die ich je erlebt habe, in der sogar gesungen wird ist das Biohotel Florian in Reith bei Kitzbühel. Ich weiß nicht, ob der Grund daran liegt, dass ein Yoga-Zentrum in der Nachbarschaft ist und die Yoga-Schüler von der Küche verpflegt werden, oder ob es grundsätzlich eine Haltung der Küche darstellt. Regelmäßig zu den Essens-Zeiten erklingen aus der Küche Mantren-Gesänge. Auf jeden Fall ist mir aufgefallen, dass das Essen im Bio-Hotel Florian zum einen sehr bekömmlich ist und zum anderen einfach gut schmeckt.

Und mit so einem feinen Essen ist der Satsang dann noch schöner und genussvoller. Sommerlust mit Madhukar in Reith bei Kitzbühel im schönen Hotel Florian gibt es wieder vom 12.-19. August 2012 und ich bin mir sicher, dass Albina auch noch Anmeldungen entgegen nimmt. Hier findest Du weitere Informationen zum Retreat.

Und die andere Liebesgeschichte? Darüber schreibe ich ein anderes Mal...


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Donnerstag, 12. Juli 2012

Yoga der Stille ... was ist ein Retreat?


Dies ist ein Gastartikel von Purna
Im Alltag sind wir oft sehr vereinnahmt durch unsere Umgebung, sprich Familie, Freunde, Beruf, usw.  Und manchmal kommt der Gedanke: Mir wird alles zu viel. Ich komme gar nicht mehr zur Ruhe. Die Gedanken kreisen ständig um etwas und können auch den Schlaf rauben.

Dann ist es Zeit für eine Auszeit!  

Zeit für ein Retreat! In einem Retreat haben wir die Möglichkeit ganz mit uns selbst zu sein, und dadurch ganz zu uns zu kommen. Ein Retreat kann man alleine machen oder auch mit anderen Menschen zusammen.  Es findet oft an eher abgelegenen Orten statt, wo es still ist, ohne Autolärm und dergleichen. Es ist in schöner Natur und es besteht die Möglichkeit ausgedehnte Spaziergänge zu machen, schwimmen zu gehen und es gibt Plätze draußen und drinnen wo entspannt werden kann.

Hier einige Sätze dazu aus Wikipedia:

„Retreat, englisch für Rückzug, bezeichnet eine geplante spirituelle Ruhepause oder Rückzug von der gewohnten Umgebung. …
 In vielen Schulen verläuft ein Retreat nach einem festen Programm, das auf die Dauer abgestimmt ist, die z. B. von einer Woche bis zu mehreren Monaten reichen kann. Dabei wird der Tageslauf weitgehend geregelt, worunter auch Essen, Waschen oder Arbeitsphasen fallen können.“

Blick vom Retreatort auf Es Vedra, Ibiza

Wir können das Wort Retreat auch mit den Worten „Innere Einkehr“ übersetzten. Es gibt geregelte Mahlzeiten, Yoga, Satsang, die weitgehend den Tagesablauf bestimmen und dem Retreat eine Struktur geben. Dazwischen ist Zeit zur freien Verfügung, die Seele baumeln zu lassen, spazieren zu gehen, zu schlafen, Gespräche zu führen, also Aktivitäten nachzugehen oder einfach mit sich in Stille zu sein.


Dann gibt es meistens noch jemanden, der das Retreat leitet. Das sind Menschen die fähig sind andere Menschen bei der inneren Einkehr zu begleiten.
Sie teilen Ihre Erkenntnis zum Beispiel in Form von Satsang.  Oft werden diese Menschen als Meister oder Guru bezeichnet.  Satsang nennt man eine Zusammenkunft von einem Meister/Guru und anderen Menschen die sich nach höchster Erkenntnis sehnen. Die höchste Erkenntnis ist, deine wahre Natur zu erkennen und dadurch dauerhaften Frieden zu erfahren.

Der Meister hat seine wahre Natur erkannt und strahlt dadurch tiefen Frieden aus. Dieser Friede überträgt sich auf die Menschen die mit ihm zusammen sind.

Was passiert in einem Retreat?

Ich erlebe es so, dass innerhalb eines Retreats  durch den Meister ein Energiefeld kreiert wird. Darin kannst  du dich auch erst mal nur entspannen. Dieses Energiefeld  besteht auch außerhalb der Satsangzeiten, während des ganzen Retreats.  Dort bist du praktisch aufgehoben und es kreieren sich für dich Gegebenheiten, Erlebnisse, die dich mehr und mehr nach Innen führen.  Besonders die Zusammenkunft im Satsang ist sehr kraftvoll, dort gibt es oft eine längere Stillephase,  dann besteht die Möglichkeit Fragen zu stellen. Es wird auch mal Musik gespielt, einfach zum Zuhören oder  zum Tanzen.



Dialoge aus dem Retreat Mystery of Oneness, Goa, Indien

Man braucht nichts zu tun, geht keinen Übungen nach, denn das wonach wir uns eigentlich alle Sehnen, innerer Frieden, Glück und Stille sind in uns und können nicht erlangt werden, sie sind bereits da! Im Gespräch mit dem Meister können  Hindernisse geklärt werden, die uns davon abhalten diesen Frieden zu erfahren. Unsere Aufmerksamkeit wird dadurch nach Innen gelenkt.  Ein Satsang ist zutiefst befriedigend, einfach  mit dem Meister zu sitzen, zu SEIN, nichts tun zu müssen! Gedanken verlieren ihre Wichtigkeit, es kehrt Ruhe ein und Klarheit entsteht auf ganz natürliche Weise.

Die Möglichkeit des  Zusammenseins  mit den anderen Teilnehmern, die Gespräche, es kann auch mal eine Party geben, Ausflüge, tragen zusätzlich zum allgemeinen Wohlbefinden bei.  Einfach miteinander glücklich sein, die positiven Seiten des Lebens stärken und sie auch mit in den Alltag nehmen. 

Und nach dem Retreat?

Der Alltag geht weiter wenn das Retreat zu Ende ist. Und gerade im Alltag brauchen wir Ruhe und Frieden, denn aus einer Ruhe heraus werden einfach die richtigen Entscheidungen getroffen, kehrt Harmonie in unser Leben ein das wir ja mit Freude genießen wollen!
Ruhe, Frieden, Stille, Glück sind in uns, wir sind DAS bereits!

Durch ein Retreat bekommen wir wieder Zugang dazu und wir sehen das Leben aus einem neuen Blickwinkel. Herzlich willkommen im Retreat! 



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Sonntag, 8. Juli 2012

Dankbar zu den Füßen des Guru's zu sitzen an Guru Purnima

Was könnte wichtiger sein, als an Guru Purnima zu den Füßen des Guru's zu sitzen? Es wird gesagt, dass es 1.000 Mal effektiver und segensreicher sei, an diesem Tag in der Präsenz des Meisters zu sein als an irgendeinem anderen Tag des Jahres.



Worte können kaum beschreiben was an diesem Tag erfahrbar ist. Dieses Video zeigt Eindrücke davon in Bildern und Worten. Du kannst direkt in diese Liebe fallen einfach nur wenn Du die Bilder siehst.

Dankbarkeit ohne Grenzen

Die Gnade des Guru ist grenzenlos - ebenso grenzenlos ist die Dankbarkeit der Devotees.


Krisnadas, einer der Gründer des Ganapati-Verlages drückt seine Dankbarkeit so aus:


"Dearest beloved Guruji,
thank you 
for opening our hearts and eyes to see,
the immaculate beauty of your divine Love,
the paradise we are living in.
What a glorious Guru Purnima!
still swept off our feet – we are bathing in your sweet Grace.....
Your family
Shanti, Elia, Angela & Krisnadas"

Jaya, jaya Madhukarji - Madhukarji ki joy ho!



Bücher zu Yoga der Stille
finden Sie im Shop auf der Homepage von Madhukarji und vom Ganapati Verlag.
Zum Beispiel dieses hier:







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Bild: Krisnadas

Freitag, 11. November 2011

Indien ruft Dich ...

Für die Glücklichen, die im Winter Zeit in Indien verbringen können habe ich ein Informationsportal gefunden. Auf Indien Aktuell sind alle möglichen Informationen zusammengetragen und die werden auch ständig aktualisiert. 

Es gibt ein Magazin, ein Forum mit allen möglichen Diskussions-Themen und was sehr wichtig ist die aktuellsten Infos zum indischen Visum.

Wer in Tamil Nadu unterwegs ist und die Stille liebt ist richtig bei Awakening. Und für die Goa-Liebhaber gibt es im Januar Mystery of Oneness. 

Wann fliegst Du nach Indien?


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Montag, 31. Oktober 2011

Wie man der gehetzen Welt entflieht...

Nein, das hier ist kein Fluchtbericht. Es ist eine Liebesgeschichte. Ich kenne Robert schon länger und freute mich sehr, als ich seinen Erfahrungsbericht entdeckte. Robert ist selbständig und Softwareentwickler und lebt im schönen Kärnten in Österreich. Im Magazin Essential beschreibt er, was er im dreiwöchigen Schweigeretreat in Südindien erlebt. Ohne Bücher, ohne Mobiltelefon und ohne Musik vom iPod läßt er sich auf das Experiment ein, drei Wochen mit Madhukar in einem Schweigeretreat zu verbringen.



Eben haben wir hier gemeinsam viel gesprochen und viel gelacht, was wir alles erlebt haben in diesem Retreat. Bin immer wieder erstaunt, was man in drei Wochen Schweigen so alles erleben kann... Und Eindrücke in Bildern gibt es im Video über diesen Link. Viel Freude dabei!


Wer sich von den Worten und Bildern angezogen fühlt: Hier gibt's mehr Informationen über das Retreat, das auch 2012 wieder stattfindet.



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die kleinen Wunder des Yoga der Stille

Heute gibt es einen Bericht live aus dem Retreat Meisterspiel. Herbstlich ist es hier in Bad Waldsee. Der Spaziergang um den romantischen Stadtsee ist ein Genuß. Die Blätter sind bunt und der See sieht immer still aus. Egal ob die Sonne scheint und die Strahlen sich im Wasser spiegeln - oder ob der Nebel über dem See hängt und das Szenario zusätzlich noch weicher macht.

Wir waren alle herzlich willkommen im Hotel-Restaurant Grüner Baum. Der Service hier ist wirklich zu empfehlen. Ich fühle mich immer wieder wohl hier und ich bekomme auch diese Rückmeldung von den Teilnehmern.

Eine ganz spannende Zeit im Retreat ist immer der Aufbautag. Alles will wohl organisiert sein, die kleinsten Kleinigkeiten immer im Kopf parat: wo ist dieses Papier, wo habe ich die Vase deponiert, wo kommt dies hin, wo das?

Ich mußte schmunzeln, als ich in der Handtasche, in der Jackentasche und an allen möglichen anderen Stellen nach meinem Schlüssel gesucht hatte. Bevor ich eine Vermißten-Anzeige aufgab fand ich ihn schließlich: er hing um meinen Hals. So trage ich ihn normaler Weise nicht - aber beim Aufbau ist das am praktischsten.

Ja und geschmunzelt habe ich, weil es doch da diese Geschichte gibt. Ich glaube, Papaji hat sie erzählt und Sri Ramana Maharshi auch:
Die Frau, die ihre Perlenkette verlegte und sie nach langem Suchen fand: um den eigenen Hals.
Denn die Weisen sagen ja, mit der Suche nach dem Selbst sei es genauso. Es ginge darum, dass etwas gesucht würde, das auch während der Suche niemals getrennt von einem sei.

Das Yoga der Stille, die Satsangs sind so wie die Farbe des Laubes an den Bäumen: Goldene Stille, Genuß pur!

Im Event oder Retreat gibt es immer wieder Ereignisse, die mich beeindrucken. Manchmal sind es auch die kleinen Dinge. Wenn ich wirklich ausgerichtet bin auf das Selbst, passieren diese ständig. Heute ging es darum, schon zu beginnen, M-mas vorzubereiten, das wir am 4. November feiern. Jemand soll zuständig sein, das Prasad an sich zu nehmen, das die Gäste mitbringen. "Evelyne magst Du das machen?", fragte ich. "Sie ist doch sowieso Konditorin!", schoß es aus dem Mund ihrer Nachbarin. "Ach wirklich? So ein Zufall!" Solche kleinen Wunder passieren ständig und das berührt mich dann sehr!

Welche kleinen Wunder hast Du erlebt? Ich freue mich wenn Du hier Deine Erfahrungen schreibst...



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Dienstag, 11. Oktober 2011

Liebe geht durch den Magen...

Hier im Retreat Inner Sun auf Ibiza genieße ich wieder Essen, das wirklich mit Liebe gekocht ist. Biljana und Lohita kochen so wundervoll, mhmmm ist das lecker!

Es gibt durchaus Lokalitäten, die für mich zum Essen ungeeignet sind.

Oft kann ich zu Hause selber kochen oder werde von guten Freunden eingeladen. Ich merke dann dass ich das Essen sehr gut vertrage. Das ist leider nicht immer so. Seit ich zum Satsang gehe, zum Yoga der Stille mit Madhukar und immer feinfühliger werde, gibt es durchaus Lokalitäten, die für mich zum Essen ungeeignet sind. Ich rede hier nichteinmal von den Zutaten. Das ist eine andere Geschichte. Auch wenn diese biologisch sind, natürlich und gut ausgewählt, kann es vorkommen, dass ich von schlechtem Essen körperliche Probleme bekomme. Das kann sogar soweit gehen, dass mein Körper sich des Essens wieder entledigt.

Die Stimmung in der Küche geht direkt ins Essen. 

Und was ist schlechtes Essen? Streit, schlechte Laune oder Unzufriedenheit gehen ins Essen über und hinterlassen Spuren, bei dem der das Essen eigentlich genießen können sollte. Der Gast im Restaurant wundert sich dann danach, dass er Schmerzen bekommt, ständig aufstoßen muss, üble Laune hat, müde wird oder andere um ihn gar plötzlich streitsüchtig werden.

Da ist es gut, sicher zu sein, dass das Essen wirklich mit Liebe gekocht ist. Angenehme Zufriedenheit und Wohlbehagen stellen sich ein. Das ist sicherlich einer der Gründe, warum das Essen bei Muttern immer noch am besten schmeckt.

Auch die Weisen empfehlen, gut zu essen!

Ich habe in zwei Büchern die Aussage von Meistern über gutes Essen gefunden. Sri Ramana Maharshi, der Weise vom Arunachala sagt, neben der Selbstergründung (der Frage "wer bin ich?") könne der Devotee nur noch eins befolgen, um Selbsterkenntnis zu erlangen - reine (sattvische) Nahrung zu sich zu nehmen.  Dies sei sehr hilfreich um die Ergründung zu unterstützen. Der andere Weise, bei dem ich das gelesen habe ist Sri H.W.L. Poonja - der Löwe von Lucknow. Auch er war wie mein Guru ein leidenschaftlicher Genießer. Papaji - ehrwürdiger Vater - wie er liebevoll genannt wurde verbrachte viel Zeit in der Küche.

Aussagen über Nahrung in den Büchern der Weisen

Daraus haben seine Devotees erst im letzten Jahr ein Buch zusammengestellt mit Rezepten: "Papaji's Prasad" ist der Titel. Neben vielen kleinen Anekdoten mit Papaji in der Küche gibt es natürlich auch viele Rezepte. Ich habe mir das letztes Jahr aus Indien mitgebracht und es hat einen festen Platz in meinem Küchenschrank. Ansonsten gibt es das meiner Information nach nur in den USA zu bestellen bei Avadhuta Foundation in Boulder, Colorado.

Hier brauche ich Deine Hilfe

In seiner Biographie habe ich auch etwas gelesen, das er zum Essen sagt. Das Buch heißt "Nothing ever happened" und ist dreibändig. Leider kann ich mich weder an den genauen Inhalt erinnern dessen was er sagte, noch an die Stelle, an der ich dies finden könnte. Falls Du das gerade liest und mir weiterhelfen kannst, bin ich sehr dankbar, wenn Du mir das hier im Kommentar hinterläßt. Auch über einen Hinweis wo ich die Aussage über das Essen in den Büchern über Sri Ramana Maharshi finde freue ich mich. Und falls Du mir andere Tipps hast, wo es sonst Aussagen von Weisen über das Essen gibt: willkommen!

Was hast du damit für Erfahrungen? Ich freue mich über Deine Kommentare.

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