Posts mit dem Label Art werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Art werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 21. November 2015

Wem soll man denn da noch vertrauen?

Wolfgang Schorlau kommt nach Tübingen und liest aus seinem neuen Buch. Der neue Fall führt Privatermittler Dengler in die Neo-Nazi-Szene.  Natürlich muss ich hingehen zur Lesung.

Bisher habe ich nur einen einzigen seiner Krimis gelesen

Natürlich den Medizin-Krimi "Die letzte Flucht". In einem Nebenstrang geht es um den Schwarzen Donnerstag (30.9.2010), an dem in Stuttgart ein brutaler Polizeieinsatz gegen Stuttgart21 Gegner stattfand. Aber hauptsächlich handelt er von der packenden Geschichte wie die Pharmaindustrie ihr Geld verdient. Der Krimi ist ein MUSS für jeden, der im Gesundheits-System beschäftigt ist. Aber das ist eine andere Geschichte.

Schorlau liest aus "Die schützende Hand"

Der obere Saal im Museum in Tübingen glänzt herrschaftlich, auf der Bühne steht ein einzelner Tisch mit Stuhl bereit, ein Glas Wasser und ein Mikrofon.  Dengler, äh Schorlau betritt die Bühne und stellt erst sich, dann seinen Protagonisten vor. Nicht von Anfang an war das eine Erfolgsgeschichte, aber sehen und hören Sie selbst:



Der schwäbische Privatermittler, der im Bohnenviertel wohnt ist ein echter Schlawiner und ihm fehlt natürlich ständig Geld. So wie es sich für einen echten Privatermittler gehört. Nicht in der achten Folge - dafür hat sich Dengler von seinem Schreiber ein hohes Honorar ausgehandelt. Schorlau erzählt wie in seinem Gehirn in Köln bei einem Gespräch mit einem Zeitzeugen die Idee für seinen nächsten Krimi entfacht wird und beginnt zu lesen. Die Zeilen aus dem Buch sind genauso fesselnd wie die einführende Geschichte und was er sonst so erzählt. Beifall als er sich abschließend verbeugt.

Fragen an den Autor

Ob er schon Drohungen bekommen habe? Er schüttelt den Kopf. Woher er die ganzen Informationen erhalte? Dieses Mal habe er zum ersten Mal einen Rechercheur hinzugezogen. Woher der seine Informationen habe wisse er nicht. Ob es sich denn um Tatsachen handle, oder ob die Inhalte seiner Krimis Fiktion seien? Die Tatsachen seien wahr - was er erfinde seien die Personen und die Handlungsstränge. Aber die Inhalte entsprächen der Realität! Das schockt mich - ich hatte angenommen und auch still gehofft, dass es alles nur Geschichten sind. Das beschäftigt meinen Kopf. In Gedanken verlasse ich das Gebäude. Viele reihen sich ein, um ihren Wunsch nach einer Signatur in ihr Buch zu erfüllen. Uns ist es wichtiger, schnell nach Hause zu kommen. Auf dem Weg in die Tiefgarage unterhalten wir uns und merken, dass die wichtigste Frage nicht gestellt wurde. Ein Paar, das auch von der Lesung kommt nickt uns zu und sagt: "Darüber haben wir auch gerade gesprochen." und stecken ihr Parkticket in den Automaten.

Und jetzt?

Mir wird klar: Wenn die Fakten alle stimmen, dann läuft hier etwas mächtig schief. Ob das schief läuft, was uns die Medien glauben machen wollen, bezweifle ich mittlerweile kräftig. Was wird hier gespielt? Wem kann man hier noch vertrauen? Meine Großmutter und meinen Großvater fragte ich als Kind: "Hast Du damals im Dritten Reich etwas getan, damit es aufhört? Konntest Du etwas tun, damit es aufhört?" Beide schwiegen sie mit gesenktem Blick. Jetzt sehe ich mich ehrlich gesagt in einer ähnlichen Situation. Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll, etwas zu tun. Was kann man denn tun? Das einzige, das mir jetzt einfällt ist, dass ich darauf vertraue was seit Jahren meine Erfahrung ist: "Stille ist die größte Kraft im Universum." Ich habe selber oft genug erlebt, dass die Welt still steht in dieser Präsenz und bin davon überzeugt, dass dies Frieden schafft. Und den brauchen wir dringend!

Die Bücher vom Autor bei Amazon:




Wenn Dir dieser Artikel gefällt, freue ich mich wenn Du ihn auf Facebook, Twitter, Google+ oder per Email weiterempfiehlst.

… oder einen Kommentar hinterlässt.

… oder die neuen Artikel per RSS abonnierst.

Sonntag, 24. März 2013

Garden of Love . CD . madhukar & sofya

Heute im Yoga der Stille kauft jemand gleich drei davon.  "Für wen darf ich diese signieren?", fragt Madhukarji. "Alle für mich!" Ein Lachen geht durch den Raum. Eine sei für zu Hause, eine für die Arbeit und eine fürs Auto. Sie höre sie immer und überall, wolle sie nirgends missen.

Das "Futter für die Ohren" - und nicht nur das...
Und bedanken wolle sie sich. Wenn sie auf die Musik tanze habe sie den Eindruck, dass sie sehr erleichtert sei. So als ob Karma von ihr geschleudert würde, so als ob sehr viel von ihr genommen sei. Ihre Augen strahlen dabei und jedes Wort drückt die Freude aus, von der sie redet - jeder spürt es.

Was ich heute erlebt habe klingt wie eine gute Verkaufsmasche - ich erlebe es immer wieder - ist es aber nicht. Die Begeisterung der Menschen, die zu ihm kommen zieht sich durch die Zeit wie ein roter Faden seit ich meinen Meister kenne. Und das Gute: Sie meinen es ehrlich, die Satsangbesucher. Wer von dieser Liebe ergriffen ist kann nur begeistert davon sein! Wer in dieser Liebe badet möchte sie teilen, sich überschwänglich mitteilen. Und es tun so viele...

Die Rede ist hier von der neuen CD, die Madhukarji zusammen mit Sofya herausgegeben hat. Garden of Love macht dem Namen alle Ehre. Zwölf Titel zum größten Teil aus Feder und Mund der beiden Künstler - und weiterer Beteiligten. Ja, er ist auch Künstler... langsame Stücke, traditionelle Mantren - darunter auch das Gayatri Mantra - sowie Eigenkompositionen und auch schnelle Takte zum Tanzen. Bei dem Geheimtipp zum "Karma abtanzen" handelt es sich übrigens um Track 12.

Die Klänge der Musik laden dazu ein, zu verweilen in dieser Liebe, zu schmelzen in das Eine, auszuruhen im Sein - und es zu feiern. Dass dabei auch "Karma abfällt" ist sonnenklar - darin besteht jedoch nicht das volle Potenzial der himmlischen Klänge.

Und wo bekommt man die CD mit der Musik aus dem Garten der Liebe? Entweder im Shop oder bei jedem Event & Retreat mit Madhukar.

Bin neugierig was Deine Erfahrung ist mit den Klängen der Liebe, die auf diese CD gebrannt sind?


Wenn Dir dieser Artikel gefällt, freue ich mich wenn Du ihn auf Facebook, Twitter, Google+ oder per Email weiterempfiehlst.

Hier die Kurz-URL zum Kopieren: http://tinyurl.com/butxukv

... oder einen Kommentar hinterlässt.

…oder die neuen Artikel per RSS abonnierst.

Freitag, 9. November 2012

Shiva Gayatri

Ich gehe davon aus, dass jeder das Gayatri-Mantra kennt. Das ist das Mantra, in dem jedem Wesen Glück und die Ursache des Glücks gewünscht wird. Hier soll es um eine besondere Form des Gayatri Mantra gehen - das Shiva Gayatri.

Der Name von Lord Shiva selbst ist ein Mantra

Die Bedeutung von Shiva ist "der eine, der vollkommene Seligkeit ist und dieses Glück an alle weitergibt".  Lord Shiva gilt als einer der drei Götter aus dem hinduistischen Pantheon (neben ihm noch Brahma und Vishnu).  Im Shivaismus kommt ihm die zentrale Rolle als Gottheit zu. Begründet wurde der Shivaismus von  Adi Sankaracharya. 

Lord Shiva in den Veden

Im ältesten Teil der Veden wird Shiva auch als Rudra bezeichnet, was "der Wilde" oder "der Schreckliche" bedeutet. Obwohl Shiva in seiner klassischen Form als das absolute Brahman angesehen wird kann Shiva auch als die manifeste Gottheit (Ishwara) auftreten, wo er dann die Rolle oder den Aspekt des Erlösers oder Befreiers einnimmt. Hier wird er oft irrtümlich als der Zerstörer bezeichnet.

Die Abbildung des Shiva Lingam verdeutlicht die abstrakte Form von Lord Shiva. Wenn er als Nataraj abgebildet ist, dann verbildlicht er den Lord des Tanzes. Das Moola Mantra von Lord Shiva ist das  Om Namashivaya. Es ist als das fünf-Buchstaben-Mantra auch als ‘Panchaksharam’ bekannt. Es stellt exakt den mittleren Teil des Sri Rudram dar und das Sri Rudram ist exakt der zentrale Teil des Yajur Veda - eines der vier Teile der indischen Veden.


Shiva Gayatri

Om Tatpuruṣhaya Vidmahe

Mahadevaya Dhimahi

Tanno Rudrah Prachodayat





Bedeutung
Das Shiva Gayatri ist eine Variaiton des Gayatri Mantra, das zu Ehren von Shiva gesungen wird - dem gütigen Gott, der seine Seligkeit an alle Wesen weitergibt und ihnen Befreiung ermöglicht. Auch diese besondere Form des Gayatri ist in der originalen 24 silbigen Form aufgebaut wie das Gayatri Mantra.

Wir sind ziemlich vertraut mit diesem höchsten, 
allumfassenden Wesen (mahadev), 
auf das wir uns ausrichten. 
Mögen wir von Shiva (dem "Wilden")
wohlwollend inspiriert und geführt werden.





Dieser Beitrag ist teilweise eine Übersetzung des Artikels vom Blog Know Your Mantra

Artikel bei Amazon:




Wenn Dir dieser Artikel gefällt, freue ich mich wenn Du ihn auf Facebook, Twitter, Google+ oder per Email weiterempfiehlst. Hier die Kurz-URL zum Kopieren: 

… oder einen Kommentar hinterlässt. 

… oder die neuen Artikel per RSS abonnierst.

Freitag, 11. November 2011

Zwei runde Sachen...

Heute bin ich zufällig im Netz über zwei runde Sachen gestolpert. Zum einen über eine Anleitung, ein Mandala zu zeichnen. Und zum anderen über die Streetart von Ben Wilson. Er bemalt Kaugummis, auf denen andere sonst nur herumtreten. Beide Sachen sind sehr ähnlich, aber auch sehr verschieden. 






In diesem Video wird gezeigt, wie Du ein Mandala malen kannst. Mehr Informationen über das Mandala gibt es bei Wikipedia. Mich haben die runden Sachen heute an das Interview erinnert, das Madhukar einst mit seinem Meister, Sri H.W.L. Poonja führte. Er erzählt darin von seinem vorherigen Meister - ein Dzog-chen Meister - der den Zustand von Selbstbefreiung mit einem spontan erscheinenden Mandala gleichsetzt, dem nichts mangelt. Das Interview kannst Du in Einssein lesen.






Die zweite runde Sache ist die Streetart des Londoner Künstlers Ben Wilson. Andere spucken es aus, wieder andere treten sie platt und er malt bunte Bilder drauf. Eine ungewöhnliche Arbeitsteilung! In der Galerie bei flickr kannst Du Dir einen Überblick über seine Kunstwerke verschaffen. Aus meiner Sicht gelingt es ihm, den alten Dingern neues Leben einzuhauchen.






In diesem Clip erzählt er wie er arbeitet und wie manche auf ihn und seine Kunst reagieren. Es macht ihn glücklich zu malen - und es macht auch andere Menschen glücklich. Deshalb finde ich es so faszinierend. Ist es wirklich dasselbe Glück, das auch im Einssein erfahrbar ist? Aber zurück zur Kunst. Im nächsten Clip siehst Du, auf wen Du treten könntest wenn Du in London unterwegs bist.






Sei also achtsam, wo Du hintrittst auf London's Bordsteinen. Mittlerweile hat Ben Wilson über 8.000 Kaugummis bemalt.


IMAGE: A Ben Wilson streetscape on the street, via Flickr user Salimfadhley.




Wenn Dir dieser Artikel gefällt, freue ich mich wenn Du ihn auf Facebook, Twitter, Google+ oder per Email weiterempfiehlst. Hier die Kurz-URL zum Kopieren: http://tiny.cc/9yb2p


… oder einen Kommentar hinterlässt. 


… oder die neuen Artikel per RSS abonnierst.